Moderne Software ist manchmal langsam, ressourcenverschwendend und
kompliziert zu bedienen.
Das liegt oft daran, daß recht oberflächlich entwickelt wird.
Am Anfang wird gern naiv geplant, dann viel Zeit mit sinnlosen Arbeiten vertrödelt
und am Endtermin bemerkt man dann, daß alles ganz und gar nicht fertig
und voller Fehler ist.
Von da an ist es meist nur noch wichtig, irgendwas abzuliefern,
was irgendwie läuft.
Leider hat uns diese Vorgehensweise überall aufgeblähte, behäbige Software
beschert, die auch noch unverschämt großen Speicherbedarf hat.
Mal ganz abgesehen von all den Sicherheitslöchern in Betriebssystemen und
Browsern, die seit Jahren immer wieder vergessen werden...
Ohne Virenscanner und Firewall geht ja heutzutage gar nichts mehr, man kommt
sich vor wie im Mittelalter, als müsse man die Zugbrücke herunterlassen, um ins
Internet zu kommen und sich dann vor Plünderern und Wegelagerern schützen.
Mit etwas mehr Planung ließe sich mit dem üblichen Aufwand Software entwickeln,
die kleiner, sicherer, schneller und weitaus benutzerfreundlicher wäre.
So dürfte sich der Speicher- und Rechenzeitbedarf von Software und
Betriebssystemen problemlos auf 1 - 10% der jetzigen Werte reduzieren lassen.
Auch die künstliche Intelligenz steckt noch in den Kinderschuhen.
Leider hat man bisher hauptsächlich versucht, menschliche Intelligenz nachzubilden
und dabei leider übersehen, was auch jetzt schon möglich ist.
Mikrofone und Webcams könnten längst als zusätzliche
Eingabegeräte dienen.
Auch ohne aufwändig Intelligenz zu simulieren, könnte uns die heutige Software
weit mehr an stupiden Tätigkeiten abnehmen, als sie es heute tut.
Also, auf geht's!
Oktober 2003, Carsten Neubauer